Sehenswürdigkeiten in Sa Coma ❤️ Alle hier anschauen!

Von Sa Coma aus lassen sich einige attraktive Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit erreichen.
Viele Attraktionen erreichst Du bereits mit unter einer Stunde Autofahrt.
Ob eindrucksvolle Natur oder für die Balearen typische Orte und Bauwerke – die Ostküste von Mallorca hat einiges zu bieten.
Hier findest Du sieben beliebte Ausflugsziele in der Nähe von Sa Coma, die sich für Tagesausflüge besonders eignen und den Aufenthalt auf Mallorca noch abwechslungsreicher gestalten.

Castell de sa Punta de n’Amer

Der Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert befindet sich knapp 2 Kilometer nördlich von Sa Coma im Naturschutzgebiet Punta de n’Amer.
Mit dem Auto ist das beliebte Ausflugsziel in etwa 5 Minuten erreichbar.
Das Kastell ist tagsüber frei zugänglich.
Neben der typisch mallorquinischen Architektur aus Kalkstein wartet im Inneren des Geschützturmes die Geschichte des Turmes darauf, von Touristen entdeckt zu werden.
Der Wehrturm diente im 17. und 18. Jahrhundert als Geschützturm zur Abwehr von Überfällen durch Seeräuber und Korsaren aus Nordafrika.
Bestaunen lässt sich der restaurierte Zugbrücken-Mechanismus, die Zisterne sowie ein kleines Museum zur Geschichte von Mallorca beziehungsweise des Castell de sa Punta de n’Amer.

Coves del Drac – Die Drachenhöhlen in Porto Cristo

Eine Fahrt in das 7 Kilometer entfernte Porto Cristo wird von Sa Coma aus gerne durch verschiedene Veranstalter angeboten.
Ebenso ist eine eigene Anreise ohne Führung möglich.
Neben dem Ort selbst locken die Drachenhöhlen in der Hochsaison täglich Tausende Touristen an.
Bei den Coves del Drac handelt es sich um eine der beliebtesten Ausflugsziele der Insel, weshalb die Höhle gerade in der Hauptsaison stark besucht ist.
Das Höhlensystem liegt im Süden von Porto Cristo und ist von Sa Coma aus innerhalb von 8 Minuten mit dem Auto zu erreichen.
Die Drachenhöhlen beherbergen mehrere Seen, darunter den größten unterirdischen See Europas, sowie eindrucksvolle Tropfstein-Formationen.
Es werden ganzjährig Gruppenführungen angeboten. Zudem sind die Coves del Drac immer wieder Schauplätze größerer Veranstaltungen.

Coves d’Arta – Die Höhlen von Arta

Knapp 15 Kilometer im Nordosten von Cala Millor befinden sich die Höhlen von Arta.
Sie gehören zu den bekanntesten und bei Touristen beliebtesten Höhlensystemen von Mallorca und sind von Sa Coma aus innerhalb von 15 bis 20 Minuten mit dem Auto erreichbar.
Frei zugänglich sind die Coves d’Arta nicht, doch es finden täglich einige Führungen statt.
Zu bestaunen gibt es hier eindrucksvolle Tropfsteinhöhlen in einem verzweigten System.
Während der Führung durchschreiten die Touristen mehrere sogenannte Säle mit interessanten Kalksteinformationen und erfahren zudem Details zur einstigen Nutzung der Höhlen und zur Entstehung.

Castell de Capdepera – Die Burg von Capdepera

Noch weiter nördlich von Sa Coma und je nach Route innerhalb von 25 Minuten mit dem Auto erreichbar ist die Burg von Capdepera.
Sie ist ein weiterer beliebter Anlaufpunkt für Touristen, die sich mit der Geschichte der Insel näher beschäftigen möchten.
Die Burganlage liegt auf einem Berg.
Eine Wehrmauer umschließt die verbliebenen Gebäude des ehemaligen Wehrdorfes aus dem 14. Jahrhundert, das von den spanischen Königen errichtet wurde.
Mehrere Wehrtürme sicherten die Anlage zu allen Seiten hin ab.
Der höchste Punkt des Castell de Capdepera ist der Torre d’en Miquel Nunis, einer der Wehrtürme, deren Errichtung in die islamische Epoche von Mallorca zurückführt.
Insgesamt bietet die Burg von Capdepera mehrere interessante Sehenswürdigkeiten.

S’Almudaina d’ Artà – Die Wehranlage von Arta

Circa 13 Kilometer nördlich von Sa Coma befindet sich die Wehranlage von Arta.
Mit dem Auto dauert die Anfahrt ungefähr 20 Minuten, je nach gewählter Route.
Die Wehranlage stammt aus der maurischen Zeit Mallorcas und hat in der Geschichte einiges erlebt.
Unter Anderem wurde sie im 19. Jahrhundert während der Pest teilweise niedergebrannt, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Heute lassen sich nur noch die Hauptmauern bestaunen.
Im Inneren der Mauern befindet sich die bei der Wallfahrt und Touristen beliebte Kirche Salvador d’Artà, die zugleich den Mittelpunkt des Ortes bildet.

Aussichtsplattform in Costa de los Pinos (Costa dels Pins)

Ein begehrter Punkt, um die Natur und das Meer zu bestaunen, befindet sich bei Costa dels Pins.
Mit dem Auto dauert die Anfahrt vom 8 Kilometer entfernten Sa Coma aus ungefähr 15 Minuten.
Der Aussichtspunkt bietet auf einigen Metern Breite wunderbare Perspektiven für Erinnerungsfotos.
Zudem befinden sich in nächster Nähe Restaurants und Bars.
Bei gutem Wetter lockt der Strand.

Far de Capdepera – Der Leuchtturm von Capdepera

20 Kilometer im Nordosten von Sa Coma gelegen befindet sich der eindrucksvolle Leuchtturm von Capdepera.
Mit dem Auto dauert die Anfahrt zwischen 20 bis 30 Minuten. Der Far de Capdepera ist einer von 15 Leuchttürmen auf Mallorca, die noch immer in Betrieb sind.
Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen und strahlt in 76 Metern Höhe über dem Meeresspiegel auf den Ozean hinaus.
Für die Schifffahrt ist der Leuchtturm noch heute wichtig zur Navigation.
Da Leuchttürme auf Mallorca zum täglichen Leben praktisch dazugehören, ist Andrang von Touristen für Einheimische nicht immer nachvollziehbar.
Dennoch beeindruckt das Bauwerk in typisch mallorquinischer Umgebung ausländische Besucher.
Der Turm lässt sich per Wendeltreppe besteigen.

Fazit

Sa Coma selbst ist ein schöner Ort, der jährlich Hunderttausende Touristen anzieht.
Doch auch in der näheren Umgebung kannst Du viele eindrucksvolle Orte entdecken und die Landschaft der Balearen-Insel bestaunen.
Alle der hier genannten Sehenswürdigkeiten sind unter einer halben Stunde mit dem Auto erreichbar.
Damit eignen sie sich hervorragend für kleinere und größere Tagesausflüge, für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.
Auch eine Tour von einem Ort zum nächsten ist möglich, etwa am einen Tag ein Abstecher in den Süden und am folgenden Tag eine Erkundung des Nordens.
So wird der Urlaub auf Mallorca noch interessanter gestaltet und Du hast am Ende viel von der Insel kennen gelernt.

Weitere Artikel

5/5 - (1 vote)