Pflanzenreichtum auf Mallorca

Mit mehr als 1.500 unterschiedlichen Pflanzenarten l√§sst sich die mallorquinische Fauna als sehr artenreich beschreiben. Fast zehn Prozent der Pflanzen kommen ausschlie√ülich auf Mallorca und den Balearen vor. Auch wenn das Landschaftsbild sehr vielf√§ltig ist, so sind es √ľberwiegend Nutzpflanzen, die auf einem Gro√üteil Mallorcas angebaut werden. Insbesondere Zitronen-, Apfelsinen- sowie Mandel- und Olivenb√§ume finden sich in fast jeder Ecke der Mittelmeerinsel.

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Mediterrane Pflanzenvielfalt

Da sie √ľber die gesamte Insel verteilt sind, finden sich auch in Cala Millor die √§u√üerst ansehnlichen Erdbeerb√§ume. Nicht selten stellt sich beim Anblick der Fr√ľchte die Frage, ob diese giftig sind oder bedenkenlos verzehrt werden k√∂nnen. Die gute Nachricht ist, dass Erdbeerb√§ume sowie die Fr√ľchte nicht giftig sind und verzehrt werden d√ľrfen. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass die Fr√ľchte des Erdbeerbaumes nicht besonders gut schmecken. Sie besitzen einer mehlige Konsistenz und schmecken √ľberwiegend ziemlich fade, weshalb sie auch nur selten f√ľr die Herstellung von Lik√∂r oder Marmelade genutzt werden.

Der am weitesten verbreitete Baum auf Mallorca ist die Aleppokiefer. Der Grund hierf√ľr geht bereits auf das 16. Jahrhundert zur√ľck, als die damalige Bev√∂lkerung der Insel vermehrt die schnell wachsenden Kiefern anpflanzte, um den steigenden Holzbedarf zu decken. Heute werden etwa 20 Prozent der Inseloberfl√§che durch Kiefernw√§lder bedeckt.

Erdbeerbaum Cala Millor

Achten Sie auf den Schlafmohn

Mittlerweile hat sich auch der Schlafmohn auf der Mittelmeerinsel breit gemacht. Da es sich dabei urspr√ľnglich um eine Kulturpflanze handelt, r√§tseln die Beh√∂rden noch immer, warum sich der Mohn innerhalb weniger Jahre so rasch auf der Insel verbreiten konnte. Fakt ist, dass alle gr√ľnen Bestandteile der Pflanze giftig sind ‚Äď sowohl f√ľr Tiere als auch f√ľr den Menschen. Aus diesem Grund sollte der Schlafmohn nur aus der Entfernung betrachtet und nicht angefasst werden. Auch sollten Hunde stets im Auge behalten werden, sollten sie sich den Mohnpflanzen n√§hern.

Gef√§hrlich kann auch der Kontakt zur Engelstrompete sein. Diese Pflanzenart ist auch in und um Cala Millor zu finden und gilt als √§u√üerst giftig. Bereits das Reiben in den Augen kann nach einem Hautkontakt mit der Pflanze zu einer Erweiterung der Pupillen f√ľhren. Deutlich risikoreicher ist der Verzehr der Pflanze. Die Folgen einer m√∂glichen Einnahme der Engelstrompete k√∂nnen gravierend sein. Neben unkontrollierbaren Rauschzust√§nden und Halluzinationen k√∂nnen auch Herzbeschwerden auftreten, die zu einem Herzstillstand f√ľhren. Daher ist es dringend ratsam, den Kontakt oder gar den Verzehr der Pflanze zu vermeiden.
Schlafmohn Mallorca

Tierwelt in Cala Millor und auf Mallorca

Im Gegensatz zur √ľppigen Pflanzenvielfalt ist die Fauna Mallorcas deutlich weniger umfangreich. Insbesondere S√§ugetiere kommen auf Mallorca nur selten vor. Zu den bekanntesten Vertretern geh√∂ren die verwilderten Hausziegen, die haupts√§chlich in der Sierra de Tramuntana zu finden sind. Ansonsten besteht die mallorquinische Tierwelt gr√∂√ütenteils aus einer Vielzahl an Vogelarten wie dem Balearen-Taucher, dem Purpur-Reiher oder dem Rosaflamingo. Dar√ľber hinaus gibt es einige Tiere auf und im Wasser rund um Mallorca, die mit √§u√üerster Vorsicht zu betrachten sind.

Besonders achtsam sollten Reisende w√§hrend der Monate Februar und M√§rz sein. In diesem Zeitraum kommt es auf Mallorca vermehrt zu Ansammlungen der gef√§hrlichen Prozessionsspinner. Die Raupen dieses Schmetterlings verf√ľgen √ľber winzige H√§rchen, die unangenehme und gef√§hrliche Reaktionen hervorrufen k√∂nnen. Um sich vor den Prozessionsspinnern zu sch√ľtzen, sollten Sie in den Fr√ľhlingsmonaten die N√§he zu Pinienb√§umen meiden, wo sich die Raupen vorzugsweise aufhalten.
Prozessionsspinner

Gefahr im Wasser

Wer seinen Urlaub in Cala Millor verbringen m√∂chte, der sollte insbesondere beim Bad im Meer etwas Achtsamkeit walten lassen. Nicht selten kommt es in den Gew√§ssern rund um Mallorca zu Begegnungen zwischen Menschen und Feuerquallen. Auch wenn diese Quallenart optisch sehr reizvoll erscheint, sollten Sie m√∂glichst das Weite suchen. Direkter Hautkontakt mit einer Feuerqualle kann zu starken Schmerzen und im Ernstfall gar zu einem allergischen Schock f√ľhren. Die Beh√∂rden auf Mallorca wissen um diese Gefahr, weshalb die Str√§nde regelm√§√üig kontrolliert und angesp√ľlte Tiere umgehend entfernt werden. Sollte es zu einem schmerzhaften Kontakt mit einer Feuerqualle kommen, so k√∂nnen Sie sich an den n√§chsten Rettungsschwimmer wenden, der die betroffenen Stellen mit Essig behandeln kann.

Wie auch beim Antreffen einer Feuerqualle sollten Sie in jedem Fall Abstand zur Portugiesischen Galeere halten. Diese Quallenart z√§hlt zu den giftigsten Quallen √ľberhaupt und wurde innerhalb der letzten Jahre mehrfach im Mittelmeer gesichtet. Halten Sie unbedingt Abstand zur Portugiesischen Galeere und versuchen Sie keinesfalls, die Qualle zu ber√ľhren. Ferner ist es ratsam, nach M√∂glichkeit die 112 zu w√§hlen und die Sichtung zu melden.
Qualle Cala Millor Mallorca

Schlangen auf Mallorca

Aufgrund der klimatischen Ver√§nderungen sowie der Einschleppung von tropischen Tieren, haben sich w√§hrend der letzten Jahre viele neue Schlangenarten auf Mallorca angesiedelt. Daher ist es nicht selten, dass auch Touristen in ihren Hotels auf eine Schlange treffen. Grund zur Panik gibt es jedoch nicht. Keine der auf Mallorca zu findenden Schlangenarten stellt eine ernsthafte Bedrohung f√ľr den Menschen dar.

Sowohl die Kapuzennatter als auch die Eidechsennatter werden hin und wieder auf Mallorca gesichtet. Offiziell werden sie zwar den Giftschlangen zugeordnet, jedoch verf√ľgen sie ausschlie√ülich im hinteren Bereich des Kiefers √ľber Giftz√§hne. Daher wird das Gift beim Biss nur sehr selten freigegeben. Alle weiteren Schlangenarten auf Mallorca sind hingegen g√§nzlich ungiftig. Dennoch sollten Sie Schlangen nach M√∂glichkeit aus dem Weg gehen, um diese nicht unn√∂tig zu provozieren und einen Biss zu riskieren. Denn auch wenn die mallorquinischen Schlangen wenig bis gar nicht giftig sind, kann ein Biss √§u√üerst schmerzvoll sein.

Schlange Mallorca

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