Cala Millor und Umgebung vereinen den mallorquinischen Charme. Dazu trĂ€gt nicht nur der 1,8 km lange und mit “Blauer Flagge” ausgezeichneter Sandstrand bei. Rauhe Natur, historische Gegenden, Gastronomie und stĂ€dtisches Flair durch die nahe gelegene Stadt Manacor ergeben eine reizvolle Kombination. Zudem hĂ€lt Cala Millor ein breit gefĂ€chertes Immobilienangebot bereit.

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Wo sich passende Immobilienangebote finden lassen

Inserate fĂŒr Immobilien in Cala Millor finden sich beispielsweise ganz klassisch auf Immobilienportalen. Bestimmte Immobilienunternehmen oder Makler sind zudem auf den mallorquinischen Immobilienhandel spezialisiert und daher eine gute Anlaufstelle. Selbst in Kleinanzeigen im Internet gibt es Immobilienangebote. Generell lohnt es sich, sich an erfahrene Makler beziehungsweise ImmobilienbĂŒros zu wenden. Besonders auf Mallorca stehen auch viele deutsche Vertretungen zur VerfĂŒgung. Bei einem seriösen Immobilienunternehmen stimmen die Vertragskonditionen sowie der Zustand der Immobilien. Auch bleiben unangenehme Überraschungen, wie beispielsweise mögliche finanzielle Belastungen der Immobilie aus.

Wer eine Wohnung oder Finca kaufen möchte, sollte es sich natĂŒrlich nicht nehmen lassen, das Objekt ausfĂŒhrlich zu besichtigen und zu prĂŒfen. Das gilt unabhĂ€ngig davon, von wem das Verkaufsangebot stammt.

Cala Millor Immobilien

Immobilienmakler in Cala Millor – wer trĂ€gt die Maklerkosten?

Die MaklergebĂŒhren beziehungsweise etwaige Provisionen trĂ€gt ĂŒblicherweise der VerkĂ€ufer. Allerdings herrscht eine Vertragsfreiheit, sodass Maklerkosten auch fĂŒr KĂ€ufer anfallen können. Hier hilft es nur, die Vertragskonditionen vorher genau zu prĂŒfen. Die Höhe einer Maklerprovision liegt bei etwa fĂŒnf bis sechs Prozent des Verkaufspreises.

Worauf sollte man generell beim Immobilienkauf achten?

Wer in Cala Millor Immobilien kaufen möchte, beginnt mit den klassischen Überlegungen. Diese beziehen sich zunĂ€chst auf die Lage, in diesem speziellen Fall beispielsweise direkte oder nahe Strandlage oder NĂ€he zum Hinterland. Zudem fallen Überlegungen an, ob eine ausschließliche Eigennutzung oder gegebenenfalls eine Weitervermietung als Ferienwohnung erfolgen soll. Durch die beiden genannten Faktoren ergeben sich meist bereits die potenziell möglichen Immobilienarten. Hinzu kommt die gewĂŒnschte Ausstattung, beispielsweise in Form von Garten oder Pool. Diese ErwĂ€gungen zeigen auf, welche Immobilien infrage kommen und welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist.

Bevor es ĂŒberhaupt zu einem Kauf kommen kann, mĂŒssen Kaufinteressierte eine spanische Steuernummer beantragen. Sie ist unter der Bezeichnung “NĂșmero de IdentificaciĂłn de Extranjero”, kurz N.I.E. bekannt. Dies bedeutet allerdings nur eine geringfĂŒgige bĂŒrokratische HĂŒrde. Ein entsprechender Antrag lĂ€sst sich beispielsweise ĂŒber die spanischen Konsulate in Deutschland stellen. Dazu reichen ĂŒblicherweise ein Formular und ein IdentitĂ€tsnachweis, wie der Personalausweis aus. Die Zuteilung der Nummer erfolgt etwa nach zwei bis drei Wochen. Direkt auf Mallorca lĂ€sst sich der Prozess drastisch verkĂŒrzen und nimmt ĂŒblicherweise nur einen Tag in Anspruch. FĂŒr den gesamten Vorgang der Antragstellung und Bewilligung fĂ€llt eine geringfĂŒgige BearbeitungsgebĂŒhr an. Diese belĂ€uft sich auf circa 15 Euro.

Um die spĂ€teren Kauf- und Nebenkostenabwicklungen zu tĂ€tigen, lohnt sich die Einrichtung eines spanischen Kontos. Dies hĂ€ngt besonders mit der Zahlungsmethode zusammen. Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt fĂŒr gewöhnlich ĂŒber einen Bankscheck. Daher ist es erforderlich, dass dieser von einem spanischen Finanzinstitut stammt. Zudem ist ein spanisches Konto auch fĂŒr weitere Anschaffungen und Kosten sinnvoll und erspart unnötige Zusatzkosten.

Was fĂŒr Nebenkosten fallen an

Neben dem von der Immobilienart abhĂ€ngigen Kaufpreis fallen die folgenden Nebenkosten an, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen. ZunĂ€chst wĂ€ren da die Steuern. Auf Mallorca zahlen KĂ€ufer entweder die Mehrwertsteuer (IVA) und Stempelsteuer/Beurkundungssteuer oder die Grunderwerbssteuer. Die Mehrwertsteuer fĂ€llt bei einem erstmaligen Verkauf von Wohnimmobilien (Erstbezug) an. Mit Ausnahme der Kanarischen Inseln liegt sie national einheitlich bei zehn Prozent. Die Kosten fĂŒr die Stempel- oder auch Beurkundungssteuer liegen bei einem Prozent des Anschaffungsbetrags.

Handelt es sich bei der Immobilie mindestens um einen Zweitverkauf, fĂ€llt fĂŒr den KĂ€ufer die Grunderwerbssteuer an. Diese Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales, kurz ITP, beinhaltet bereits die Stempelsteuer. In diesem Fall fĂ€llt keine Mehrwertsteuer an. Die zu entrichtende Grunderwerbssteuer richtet sich nach der Höhe des Kaufpreises. FĂŒr die Balearen und damit auch Mallorca gilt ein gestaffeltes System. Die Untergrenze liegt bei acht Prozent fĂŒr Immobilien mit einem Kaufpreis bis zu 400.000 Euro. Bei einem Betrag ab einer Million Euro sind es elf Prozent.

Eine Grundbucheintragung ist fĂŒr eine Immobilie zwar nicht zwingend erforderlich, aber sehr empfehlenswert. Denn die Eintragung der Besitzurkunde in das Eigentumsregister gilt in Spanien als einzige sichere Form von Grundbesitz. Die hierfĂŒr anfallenden Notar- und Grundbuchkosten belaufen sich auf jeweils circa ein Prozent des Kaufpreises.

Tipps zum Notartermin

Der Zeitpunkt fĂŒr den Notartermin hĂ€ngt vom Zustand der Immobile, also gebraucht, neu oder im Baustadium ab. Ein Beispiel: Handelt es sich um eine gebrauchte Immobilie, unterzeichnen Sie Ihre Besitzurkunde circa ein bis drei Monate nach dem Kaufvertrag. Bei Neubauten sollten KĂ€ufer die Urkunde beim Notar erst dann unterzeichnen, wenn der Bauunternehmer die Fertigstellung der Immobilie schriftlich nachweisen kann.

Beim Notartermin mĂŒssen KĂ€ufer die erforderlichen Dokumente wie ein gĂŒltiges Ausweisdokument und die Steuernummer mitfĂŒhren. FĂŒr einen Immobilienkauf beziehungsweise die Urkundenunterzeichnung beim Notar empfiehlt sich die rechtliche PrĂŒfung durch einen Anwalt. Da die meisten Notare die VertrĂ€ge in Spanisch verlesen, ist die Anwesenheit eines Übersetzers ratsam. Einige Notare bestehen auch darauf.

Wie bezahlt man ĂŒblicherweise den VerkĂ€ufer?

Wie bereits erwĂ€hnt, erfolgt die Zahlung des Kaufpreises standardmĂ€ĂŸig ĂŒber einen Bankscheck. Dies geschieht zum vereinbarten Notartermin. Vor dem Notartermin sollten KĂ€ufer trotzdem sicherstellen, dass keine Unklarheiten bezĂŒglich der Zahlungsmethode bestehen. Achtung: Wurde eine Anzahlung vor Abschluss des Verkaufs geleistet, so ist diese umsatzsteuerpflichtig. Private VertrĂ€ge mit Anzahlungen sind allerdings grundsĂ€tzlich besser zu meiden.

Immobilienkauf in Cala Millor

Cala Millor verfĂŒgt ĂŒber eine hervorragende Infrastruktur. Von der Grundversorgung bis hin zu diversen Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es alles, was einen angenehmen Aufenthalt verspricht. Da die Gegend touristisch hoch frequentiert ist, bestehen auch keine Schwierigkeiten, eine Immobilie als Feriendomizil weiter zu vermieten. Zudem besteht ein breit gefĂ€chertes Angebot an unterschiedlichen Immobilienarten von traditionellen Fincas bis hin zu modernen Wohnkomplexen. Die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrigen Immobilienpreise sind ein weiteres Argument fĂŒr die Anschaffung einer Immobilie in Cala Millor.

Immobilien in Cala Millor kaufen (Wohnung, Finca, Haus)
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